Salutogene Kommunikation

Salutogene (=Gesundheit bildende) Kommunikation ist eine aufbauende Art und Weise zu kommunizieren.

Selbstheilung als kommunikative Stimmigkeitsregulation

Was tut dir (nachhaltig) gut? Und was nicht? Was sind deine wichtigsten Bedürfnisse, Wünsche und Ziele? Hast du sie befriedigend und erfolgreich kommuniziert? Wohin strebt dein Leben? Was macht Sinn für dich? 

Menschen suchen körperliches, emotional-zwischenmenschliches, mental-kulturelles sowie geistig-globales Wohlbefinden. In der salutogenen Kommunikation kommunizieren wir unsere Bedürfnisse achtsam in mehrdimensinoaler Verbundenheit. Umfassende Selbstheilungsfähigkeit hat sich als mehrdimensionale Stimmigkeitsregulation erwiesen.

Gesunde Entwicklung erreichen wir kooperativ und mit Hilfe unseres neuropsychologischen Annäherungs- sowie Abwendungssystems. Zu einer lust– und sinnvollen Annäherung an unsere Ziele gehört auch, dass wir Gefahren meiden oder abwenden.

Im Gespräch können blockierende, oft mit Angst gekoppelte Abwendungsmuster erkannt und einer Annäherung an grundlegende stimmige Ziele dienlich gemacht werden. Dies führt zu einem stimmigen und kreativen Leben in allen Lebensdimensionen.

Das Besondere und Neue an der salutogenen Kommunikation ist ihr konsequenter Fokus auf die kommunikative Selbstregulation, die als mehrdimensionale Stimmigkeitsregulation gesehen wird. In der Entwicklung dieser systemischen Kohärenzregulation finden Lösungs- und Prozessorientierung zusammen.

Gesund, kooperativ und kreativ mit Kommunikation

Salutogene Kommunikation ist eine aufbauende Art und Weise zu kommunizieren – mit dem Anspruch, gesunde Entwicklung und Kreativität anzuregen. Im therapeutischen und beraterischen Gespräch achten wir besonders auf positive und stimmige Motivation und auf die Stärkung der Ressourcen. Wir verstehen den Menschen in Resonanz in seinen mehrdimensionalen Lebenskontexten.
Wir achten auf Autonomie und Zugehörigkeitsgefühl.
Um mehr Stimmigkeit zu erreichen, müssen Konflikte gelöst werden.

Die salutogene Kommunikation ist die praktische und theoretische Weiterentwicklung des Autonomietrainings von Ronald Grossarth-Maticek, das in umfangreichen Forschungen eine „dramatische Wirkung“ zeigte, nämlich eine um 30% verringerte Sterblichkeit noch nach über 20 Jahren durch 1-5 Gespräche (Grossarth-Maticek 1999, 2008). Petzold hat unter Einbezug von Erkenntnissen moderner Hirn- und Kommunikationsforschung auf der Grundlage von über 30 Jahren Erfahrungen in vielfältigen therapeutischen, kommunikativen und kreativen sowie gruppendynamischen Tätigkeitsfeldern diese Kommunikation weiterentwickelt zur SalKom.
Zur Veranschaulichung und Anwendung kommunikativer Prozesse hat er die Erfahrungen und Theorie in ein Modell 'kommunikativer Kohärenzregulation' kondensiert. Dieses Modell dient zur Lösung vieler systemischer Probleme.
Salutogene Kommunikation ist eine Gesprächsführung mit einer theoretisch und wissenschaftlich fundierten Ausrichtung auf attraktive Gesundheitsziele sowie auf hilfreiche Ressourcen. Dabei sind verschiedene moderne Kommunikationsmethoden integriert.  

Eine salutogenetische Ausrichtung von Gesprächen ist in allen therapeutischen, pflegerischen, beratenden und pädagogischen Disziplinen außerordentlich hilfreich und auch als Führungsstil erfolgreich

Ausbildung in Salutogener Kommunikation SalKom®

Die Ausbildung erfolgt nach einem Einführungsseminar in zwei Stufen: Die Basisausbildung zum 'Salutogenetisch orientierten Berater Salo-Berater' in fünf Wochenenden und acht Supervisionen.

Die Aufbauausbildung zum Salutogenetisch orientierten Salo-Therapeuten / Salo-Coach (je nach Beruf) in sechs Wochenenden und zehn Supervisionen.

Mehr Infos und Anmeldung finden Sie beim Zentrum für Salutogenese www.salutogenese-zentrum.de >SalKom®

Seminare:

'Die heilsame Information des Symptoms'
Symptombezogene Interventionen

(Fr. 16:00 bis So. 13:00 Uhr) (270 €)
Ein Symptom ist ‚wo der Schuh drückt’. Üblicherweise wird das Symptom als Problem verstanden, und man möchte es loswerden. Ärzte geben dem Symptom oft einen lateinischen Namen, und schon ist es eine Krankheit, die sie bekämpfen und beseitigen wollen. In diesem Seminar betrachten wir die Symptome nicht als primär zu beseitigendes Problem, sondern als Ausdruck einer dahinter liegenden Unstimmigkeit bzw. Kohärenzübergang und des Heilungsbemühens. Das Symptom drückt damit in der Sprache des Körpers auch die zugrunde liegenden Bedürfnisse, Erwartungen und unstimmigen Antworten aus. Im Seminar geht es darum, diese Sprache verstehen zu lernen und die zugrunde liegenden Bedürfnisse auf eine neue Art und Weise erfolgreicher zu kommunizieren. Wenn das Symptom verstanden und explizit kommuniziert ist, hat es seine Aufgabe erfüllt und kann ebenso wie die zugrunde liegende Unstimmigkeitsspannung verschwinden bzw. eine neue Kohärenz gefunden werden. Teilnehmen können alle therapeutisch tätigen Menschen. Die Veranstaltung wird i.d.R. von der Ärztekammer Nds. mit 24 Pkt. als Fortbildung zertifiziert.
Leitung: Theodor D. Petzold

Lust zum Paradoxen
Paradoxität scheint eine Eigenart unseres Lebens zu sein. Möglicherweise ist sie eine Folge der Mehrdimensionalität unseres Daseins, des individuellen, sozialen, kulturellen und geistigen Lebens. Indem wir sie annehmen und ansprechen lösen sich viele Unstimmigkeiten auf und neue Kohärenz kann entstehen.
Paradoxe Interventionen in Therapie und Beratung (offen auch für TherapeutInnen und BeraterInnen ohne Erfahrung in salutogener Kommunikation)
Auf Anfrage
Leitung: Theodor D. Petzold

Leichte Zusammenarbeit mit schwierigen PatientInnen
Oft reiben sich Ärzte oder andere helfende und beratende Menschen und sogar ganze Abteilungen an einzelnen Menschen auf, die sie als schwierig erleben. Mit salutogenen Kommunikationsmöglichkeiten, meist einfachen Interventionen, können die Schwierigkeiten ganz leicht werden.
Auf Anfrage auch als Schnupperseminar von 3 Std. oder Tagesseminar in Ihrer Einrichtung zu buchen.
Leitung: Theodor D. Petzold

'Das Drama-Dreieck und seine Auflösung'
In vielen helfenden Berufen verfestigen sich Opfer-Retter-Beziehungen, wobei die Opfer, denen geholfen werden soll, sich in dieser Opferrolle einrichten. Es kommt zu einer Eigendynamik von Opfer-Täter-Retter-Beziehungen. Mit Hilfe von salutogenen Interventionen können wir Wege zu ihrer kreativen Lösung finden – zur Autonomieentwicklung auch der Opfer. Dieses Seminar ist besonders sinnvoll in allen helfenden Berufen.
Auf Anfrage auch als Schnupperseminar von 3 Std. oder Tagesseminar in Ihrer Einrichtung zu buchen.
Leitung: Theodor D. Petzold

'Stimmigkeit und Autonomie' - Salutogene Kommunikation mit Patienten in der Pflanzenheilkunde
Vertiefungsseminar bei Ceres Heilmittel GmbH in Schloss Türnich 50169 Kerpen; (Wird als Einführungsseminar zur Salutogenen Kommunikation angerechnet.) www.ceresheilmittel.de
Leitung: Theodor D. Petzold und Anne Lohmann

Einzelarbeiten:

Therapie: In den allermeisten Fällen handelt es sich um eine sehr kurze Therapie. Je nach Beschwerden, Erkrankung, Gesundheitszielen und Ressourcen wird gemeinsam ein individueller Therapieplan erstellt. In der Regel werden drei bis fünf Sitzungen durchgeführt, wobei der Abstand individuell festgelegt wird.

Coaching: Der Fokus liegt auf einer gesunden und kreativen Synergie von privatem Leben und beruflichem Engagement und Erfolg.

Gesundheitliches Ressourcenmanagement: In drei Sitzungen werden Ihre wichtigsten Ressourcen erschlossen und aktiviert, die sie zur Lösung aktueller bzw. chronischer Probleme brauchen.

Intensivkuren
Individuelle salutogene Therapiewochen - Den eigenen Weg der Heilung finden - Wünsche zur Erfüllung bringen. Termine nach Absprache s.a.

Gesundheitskompetenz für Führungskräfte
In diesem besonders intensiven und anspruchsvollen Tandemcoaching mit Dr. Reinhard Billmeier (Entwicklungsberatung, Hildesheim) und Theodor D. Petzold (Arzt, Psychotherapeut ECP, Bad Gandersheim) kommen langjährige Erfahrungen in der Entwicklung auch großer Konzerne mit den therapeutischen Kompetenzen zusammen.

Team- und Gruppenarbeit

Kreativer Flow in der Gruppenarbeit: Mit der konstruktiven Kommunikation von SalKom® kann im Team leicht ein kreativer Flow hergestellt werden, wenn einige wenige Regeln beachtet werden, für deren Einhaltung ein ‚Flow-Master’ sorgt.

Autonomietraining nach Grossarth-Maticek

Autonomietraining kann als die wirksamste bekannte und wissenschaftlich evaluierte Methode der individuellen Gesundheitsförderung gesehen werden - wie den Studien von Dr. Dr. Grossarth-Maticek zu entnehmen ist (1999: "Systemische Epidemiologie und präventive Verhaltensmedizin ...".; "Autonomietraining...."; "Selbstregulation, Autonomie und Gesundheit" alle ersch. im Verlag De Gruyter, 'Synergetische Präventivmedizin'. 2008 Springer). Sie ist für sich genommen eine die gesunde Selbstregulation anregende Gesprächsführung mit starker Fokussierung auf der Lösung von hemmenden Knoten. Autonomietraining ist eine Grundlage 'Salutogener Kommunikation'

Theodor D. Petzold, Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren, Europ. Cert. f. Psychotherapy, ist bisher als einziger von Dr.med. Dr.phil. Dr. h.c. Grossarth-Maticek, Professor für postgraduierte Studien, autorisiert, die Ausbidlung durchzuführen.

Das Konzept für eine 'Salutogene Arzt-Patient-Kommunikation' wurde initiiert von der Arbeitsgruppe SaKom: Prof. Dr. med. Eberhard Göpel (Hochschule Magdeburg), Elisabeth Möller (Schauspielerin, Kommunikationscoach, Bad Gandersheim), Dr. rer. nat. Dipl. Psych. Annette Mulkau (Kommunikationstrainerin, Magdeburg) und Theodor D. Petzold (Arzt und Psychotherapeut (ECP), Bad Gandersheim) - vom letzteren in der jetzigen Form entwickelt.