Ausbildung SalKom

Ausbildung

Die Ausbildung erfolgt in zwei Stufen: Basis und Aufbau, jeweils an 6 Wochenenden bzw. im Kompaktformat an 3 mal 5 Tagen plus Supervisionen außerhalb der Seminare. Vorweg ist ein Einführungsseminar in die Grundlagen der Methode erforderlich, um sich anschließend für die Ausbildung oder einzelne Module entscheiden zu können.

Nach der Basisausbildung ist die Ausbildung als Kursleiter für das von den Krankenkassen zertifizierte Stressmanagement-Seminar 'Training der Stressregulationsfähigkeit TSF' möglich (Dauer fünf Tage).

Ziele der Ausbildung: 

Das Lernziel in der Basisausbildung ist, mit seinen Mitmenschen derart zu kommunizieren, dass die Kooperationen / Beziehungen mit den Mitmenschen häufiger so gelingen, wie Sie diese wünschen. Im Gesundheitsbereich ist das Ziel, dass der Patient eine heilsame Erfahrung macht. Gelernt wird insbesondere, hilfreiche und die gesunde Selbstregulation anregende Fragen zu stellen.

Dabei geht es um eine Orientierung auf attraktive Ziele / Attraktoren und hilfreiche Ressourcen in Ihrem Leben, im Alltag und Beruf und entsprechender Kommunikation, ganz besonders auch um eine Kommunikation von Bedürfnissen und Anliegen.

Das Lernziel in der Aufbauausbildung ist, früh gelernte, auch systemisch übernommene Kooperations- / Beziehungsmuster zu erkennen, anzunehmen und bewusst neue, salutogene und kreative zu erlernen. Das führt zu einer freieren und autonomeren Gestaltung von Beziehungen. In diesem Sinne wird das Verständnis von Psychodynamik und systemischen Bezügen vertieft sowie entsprechende Interventionsmöglichkeiten vermittelt. Die AbsolventInnen können psychodynamisch und systemisch wirksame salutogene Gespräche führen.

In der Ausbildung zum Kursleiter im TSF wird praktisch die Durchführung der acht Schritte der gesunden Stressregulation anhand des Kursleitermanuals erlernt, um selbständig das TSF als Präventionsmaßnahme der Krankenkassen oder als Bildungsurlaub oder frei anzubieten.

Didaktik / Methoden in der Ausbildung: Impulsreferate, Gruppengespräche und -reflexion, kommunikative Partnerübungen, Rollenspiele, Beratungen und Intervision in Dreiergruppen, Gespräche vor der Gruppe, Supervision, salutogenetisch orientiertes ‚reflecting team‘ und Arbeit mit dem ‚Lebensdimensionen-Netz‘. Ein wesentlicher Teil der Ausbildung ist Selbsterfahrung bei der Problemlösung und persönlichen Entwicklung der Kommunikations- und Kooperationsmöglichkeiten sowie auch Achtsamkeitsübungen und Meditation.

Weitere Informationen zu Terminen und Kosten sowie auch theoretischen Hintergründen finden Sie unter www.salutogenese-zentrum.de