Salutogene Kommunikation SalKom® dient dem Gelingen von Kooperation

Ziele - Intentionalität

Salutogene Kommunikation SalKom® ist eine Methode zum Gestalten und Ermöglichen erfolgreicher Kooperationen in allen Lebensbereichen, zur Anregung gesunder kokreativer Selbstregulation.

Die gesunde Selbstregulation strebt nach stimmiger, aufbauender Kooperation, die Freude bereitet – in mehrdimensionaler Kohärenz. Dieses zutiefst menschliche Streben soll mit der Salutogenen Kommunikation zum Gelingen kommen. Sie dient einer gesunden Entwicklung in allen Lebensdimensionen – letztlich einem guten Leben aller Menschen.

Haltung

Salutogene Kommunikation ist eine dialogisch-kokreative Gesprächsweise. Das bedeutet, dass wir in einer wohlwollend achtsamen Haltung in ein Gespräch gehen, Kooperation anbieten und suchen und offen für die Belange des Gesprächspartners sowie für unvorhergesehene Verläufe und Ergebnisse sind. Die Kommunikation entfaltet sich dialogisch hin zu einer kreativen Kooperation (Kokreation).

Methodik / Vorgehen

Das Vorgehen ist in jedem Setting wie z.B. bei der Kommunikation im Team oder im Berater-Klient-Gespräch zwar unterschiedlich, aber auch ähnlich. Ähnlich sind einige Prinzipien, wie z.B. eine Fokussierung auf den Attraktor (Wunsch, Ziel, Soll-Zustand, Lösung…) und das Erschließen von Ressourcen, sowie eine dynamische Anpassung der Interventionen an die jeweilige Phase der kokreativen systemischen Selbstregulation. Unterschiedlich ist das Eingehen auf die jeweiligen konkreten Anliegen und Bedürfnisse sowie das gegebene Setting – insbesondere z.B. ob es sich um eines therapeutisches Einzelgespräch mit dem attraktiven Ziel von Gesundung geht oder um Werte wie auch Erfolg in der Kokreativität professioneller Teams in hierarchischen Strukturen. 

 

Ausgewählte Veröffentlichungen

Petzold TD (2016): Geburt ist Kooperation im Annäherungsmodus. In: DHZ Deutsche Hebammenzeitschrift 2016. 68 (1) 32-36.

Petzold TD (2015a): Für eine gute Arzt-Patient-Kooperation ist die gemeinsame Intentionalität entscheidend. In: ZFA Z.Allg.Med.10: 6-10.

Petzold TD (2015b): Ent-Wicklung von Beziehungsmustern in intentionalen Gemeinschaften. In: Der Mensch Heft 50/51, S. 5-12.

Petzold TD (2013a): Gesundheit ist ansteckend - Praxisbuch Salutogenese. München: Irisiana (überarbeitete Neuauflage vom "Praxisbuch Salutogenese..." (2010; Süd-West)

Petzold TD (2014): Selbsthilfe, Selbstregulation und Kommunikation. In: Der Mensch Heft 48, 1/2014 S.11-17.

Petzold TD (2013b): Salutogene Kommunikation und Selbstregulation. In: Praxis - Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation. 26. Jahrgang, Heft 2-2013 (92); S. 131-145.

Petzold TD (2013c): Stimmigkeit im therapeutischen Resonanzraum. In: Der Mensch Heft 47, 2/2013 S.48-51.

Petzold TD (2013d): Salutogene Kommunikation zur Anregung der Selbstheilungsfähigkeit bei langwieriger Erkrankung. In: Petzold & Bahrs (Hrsg. 2013): Chronisch krank und doch gesund. Bad Gandersheim: Verlag Gesunde Entwicklung; S. 263-278.

Petzold TD (2013e): Kreative Gruppenprozesse für gesunde Entwicklung – auch gesellschaftlich. In: Petzold & Bahrs (Hrsg. 2013): Chronisch krank und doch gesund. Bad Gandersheim: Verlag Gesunde Entwicklung; S. 396-407.

Petzold TD (2013f): Errors, communication and a learning feedback-loop for development. Presentation on international conference in Ascona Switzerland: COME Communicating Medical Errors. http://www.salutogenese-zentrum.de/

Petzold, TD (2011a): Salutogene Kommunikation. In: Petzold & Lehmann (Hrsg.): Kommunikation mit Zukunft. Bad Gandersheim: Verlag Gesunde Entwicklung S. 141-163.

Petzold TD, Lehmann N (2011b): Salutogenesis, globalization, and communication.  In: Special Issue of International Review of Psychiatry Dec 2011, Vol. 23, No. 6, Pages 565-575. http://informahealthcare.com/eprint/2tBKJEewTtXWMACrEfxs/full.

Petzold TD (2011c): Systemische und dynamische Aspekte von Ganzheit in einer Theorie der Allgemeinmedizin. In: Zeitschrift für Allgemeinmedizin ZFA 2011 (87)(10) S.21-26.

Petzold TD, Lehmann N. (2009): Salutogene Kommunikation zur Annäherung an attraktive Gesundheitsziele. Bad Gandersheim: Verlag Gesunde Entwicklung (Brosch.).

Petzold TD (2007): Bedürfniskommunikation. In: Psychotherapie Forum Vol. 15 No.3 2007 S.127-133. 

Petzold TD (2005): Die ärztliche Gesprächsführung im Sinne einer salutogenen Kommunikation. In: Erfahrungsheilkunde 2005; 54, S. 230-241.